Sonthofen, 29.10.2017, von A. Fleischer, J. Schneider

Gemeinsame WP Ausbildung

Der letzte Samstagsdienst stand im Zeichen unserer Fachgruppe Wasserschaden / Pumpen.

Der Gruppenführer WP erklärte am Vormittag einige Grundsätze über den Umgang mit Pumpen. Auch auf die persönliche Sicherheit wurde eingegangen. Auf welche Gefahren muss bei einem Hochwassereinsatz geachtet werden und wie schützt man sich selbst bei starkem Unwetter oder heißen Temperaturen und vielen Mücken.

Nach dieser kurzen Einführung verließen die Helfer der 1. und 2. Bergungsgruppe sowie die Fachgruppe WP das THW Gelände in Richtung Herzmanns. In dem dortigen Kieswerk wurden die verschiedenen Pumpenarten und -modelle aufgebaut und deren Eigenschaften sowie Einsatzbereiche besprochen.

Nach dem Mittagessen im Ortsverband machten sich die Gruppe erneut auf den Weg in die Kiesgrube. Jetzt wurde das zuvor gelernte praktisch ausprobiert. An die sogenannte „Robin“, eine Motorpumpe, wurde ein Saugschlauch befestigt und ein Druckschlauch verlegt. Parallel dazu füllten andere Helfer die Pumpe vor um ein zum starten benötigtes Vakuum zu unterstützen. Auch Tauchpumpen kamen an diesem Nachmittag zum Einsatz. Mit ihren verschiedenen Aufsätzen ist die „Spechtenhauser“ Ideal zum Auspumpen von Kellern oder Schächten geeignet. Außerdem ist sie durch ihren großen Korndurchlass relativ unempfindlich und kann Steine bis zu einer Größe von Tennisbällen befördern.

Am späten Nachmittag wurden die verwendeten Geräte, Fahrzeuge und Schläuche in der Unterkunft geputzt und wieder Einsatzbereit gemacht. Der Zugtrupp befasste sich an diesem Tag mit der Führung bei CBRN-Lagen.


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