Sonthofen, 01.06.2015, von Michael Gernböck

Zug übt in Abbruchhaus

Am Samstag rückte der Technische Zug zu einer Bergeübung aus.

Am vergangenen Samstag waren die Helfer der Bergungsgruppen gemeinsam zu einer Bergeübung aus. Als Übungsobjekt diente ein Haus, das in naher Zukunft abgerissen wird und uns freundlicherweise zur Verfügung gestellt wurde.

Während die Grundausbildungsgruppe sich um das Thema Stromerzeuger und Beleuchtung kümmert, teilt sich die Helferschaft in zwei Gruppen auf und durchsucht das Übungsobjekt. Da in einem verschütteten Raum eine verletzte Person vermutet wird, rüstet sich die erste Gruppe mit dem Bohr- und Aufbrechhammer aus. Sie entfernen den Putz von der Wand, um die Struktur des Gebäudes zu erkennen und arbeiten sich dann zu einer Rettungsöffnung vor. Das Loch muss gerade so groß sein dass Helfer und Bergegerät in den Raum können, aber noch klein genug um die Stabilität des Mauerwerks nicht zu gefährden. Währenddessen arbeitet sich die zweite Gruppe ins Obergeschoss vor. Da Schäden an der Gebäudestruktur vermutetet werden, setzen sie das Einsatzgerüstsystem ein, um die Decke vor dem Durchbrechen zu sichern.

Zum Abschluss der Übung arbeiten sich Alle gemeinsam in den dritten Raum vor. Auch hier wird eine verletzte Person vermutet, der Raum ist jedoch nicht mehr aus dem gleichen Geschoss zugänglich. Aus dem darüber liegenden Stock wird deshalb ein Deckendurchbruch geschaffen. Nach dem Entfernen des Bodens und der Zwischendecke kann der Schleifkorb zwischen den tragenden Balken des Bodens hindurch gelassen und die Person geborgen werden.

Nach einem Tag mit viel Lärm und viel Staub kehren die Helferinnen und Helfer mit Praxiswissen zum Thema Gebäuderettung in den Ortsverband zurück.

 

Zur gleichen Zeit war die Fachgruppe Wasserschaden/Pumpen ausgerückt. Sie erprobten mit Erfolg ein neues System, um die Schmutzwasserpumpe Hannibal noch leistungsfähiger zu machen.

 

 


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